Der Kunstgriff erfolgt durch das so genannte Mikrokeratom. Dieses hochpräzise, mikrochirurgische Schneideinstrument präpariert ein oberflächliches (ungefähr 1/6 mm dickes) Hornhautscheibchen, das jedoch auf einer Seite noch mit der restlichen Hornhaut verbunden bleibt. Durch das Anheben dieses Scheibchens kann bei der LASIK die Excimer-Laser Behandlung im Inneren der Hornhaut erfolgen. Anschließend wird das Deckelchen zugeklappt, auf der Oberfläche bleibt nur eine dünne ringförmige Wunde, die sich allerdings nach wenigen Stunden wieder verschließt. Eine Naht ist in der Regel nicht nötig, da sich das Deckelchen von selbst wieder fest saugt.
Die Operation dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei. Kurz nach der Operation wird das Auge nochmals untersucht und für die Nacht mit einer Nachoperationskontaktlinse abgedeckt.
Der Patient erhält Augentropfen, die während der ersten Woche regelmäßig getropft werden müssen. In den ersten Stunden nach der Operation tränt das Auge und das Sehen kann etwas verschwommen sein.






